Karriere am österreichischen Finanzmarkt

Die Spezialisierung Finanzwirtschaft

Der Fachbereich Finance bietet mit der Spezialisierung Finanzwirtschaft den Studierenden ein solides Grundwissen für die spätere Praxis im Finanzdienstleistungsbereich, aber auch im Finanzmanagement anderer Sektoren.

Leiterin der Spezialisierung:

Dr. Kinga Niemczak
T: +43 (0) 2622 / 89 084 - 404
F: +43 (0) 2622 / 89 084 - 99

Highlights

  • Spezialisierung im 4.-6. Semester im Bachelorstudiengang Wirtschaftsberatung
  • Experten aus der Praxis als Referenten
  • Ausgezeichnetes Betreuungsverhältnis
  • Ausarbeitung einer konkreten Fallstudie aus der Praxis
  • Karrierechancen im Finanzdienstleistungssektor (Banken, Versicherungen, etc.)
  • Karrierechancen im Finanzmanagement in Unternehmen aller Branchen
  • Finance Club

Überblick der Lehrinhalte

  • Veranlagungs- und Finanzierungsinstrumente
  • Portfoliotheorie
  • Unternehmensfinanzierung
  • Wertpapieranalyse

Folgende Lehrveranstaltungen werden in der Spezialisierung angeboten:

BachelorECTS
4. Semester6
Geldmarkt & Bankensystem
Kapitalmarkt & Investition
5. Semester15
Unternehmensfinanzierung
Finanzdienstleistungen
Derivative Instrumente & Strukturierte Finanzierungen*
Fallstudie zu Finanzwirtschaft*2
Bachelorarbeit I5
6. Semester30
Berufspraktikum (inkl. Begleitveranstaltung) **22
Bachelorarbeit II8

* im berufsbegleitenden Programm finden diese beiden Veranstaltungen im 6. Semester statt.

** im berufsbgeleitenden Programm aufgeteilt auf das 5. und 6. Semester. Anrechnung bei Nachweis facheinschlägiger Berufserfahrung.


Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss der Spezialisierung sind die Studierenden insbesondere in der Lage,

  • die Mechanismen der Geldpolitik in der Eurozone und die wichtigsten Geldmarktinstrumente zu erläutern,
  • die Rolle des Geldes und des Kreditmarktes in ihren Funktionen als Finanzintermediäre und makroökonomische Stabilisatoren zu be­schrei­ben,
  • wichtige Kapitalmarktinstrumente zu erläutern und zu bewerten,
  • die Grundstruktur der Portfoliotheorie darzulegen sowie die entscheidenden Kriterien für eine Portfolio-Zusammenstellung zu erläutern,
  • eine Unternehmensbewertung unter Berücksichtigung einer optimalen Kapitalstruktur anhand der Discounted Cash-Flow-Me­thoden zu erläutern und durchzuführen,
  • die Vermittlerfunktion von Finanzdienstleistungen in der Wirtschaft zu erläutern,
  • die Funktionsweise von derivativen Instrumenten zu unterscheiden, in den Grundzügen zu bewerten sowie deren Einsatz zu beurteilen,
  • die Rolle von Kreditderivaten in strukturierten Finanztransaktionen zu erklären,
  • die Bedeutung und das Management von Kreditrisiken, insbesondere Kreditderivate und strukturierte Lösungen, zu erkennen und
  • die erlernten Theorien und Konzepte praktisch anzuwenden.

Ihre zukünftigen Tätigkeitsbereiche

Mit einer Ausbildung in der Spezialisierung "Finanzwirtschaft" ist ein Einsatz in grundsätzlich allen Bereichen des Finanzdienstleistungssektors möglich. Insbesondere sind folgende Tätigkeitsbereiche zu nennen:

  • Finanzmanagement/Treasury: Die gesamte Ablaufplanung und -steuerung hinsichtlich des Einsatzes finanzieller Mittel ist die Aufgabe der FinanzmanagerInnen - sowohl im Finanzdienstleistungssektor als auch im Unternehmensbereich. Die Treasury-Abteilung ist meist auch mit der Sicherung finanzieller Risiken betraut.
  • Investmentbanking: Die Geschäftstätigkeit besteht im Kern aus der Vermögensverwaltung von KundInnengeldern, dem Handel mit Wertpapieren sowie der Unterstützung von Unternehmen bei Kapitalaufnahmen wie z.B. einem Börsengang.
  • Corporate Finance: Optimale Kapitalstruktur, Dividendenpolitik, Investitionsentscheidungen und Ermittlung des Unternehmenswertes sind Hauptaufgabe in der Unternehmensfinanzierung.
  • Einlagen-, Giro-, Kredit- und Bauspargeschäft: Die klassische Dienstleistung von Banken.
  • Beratung und Abschluss von Versicherungsverträgen: Die klassische Dienstleistung von Versicherungen bzw. selbständigen VersicherungsagentInnen.
  • Asset Management/Vermögensverwaltung: Die Anlageentscheidung wird hier durch die VermögensverwalterInnen für die KundInnen getroffen.
  • Selbstständige gewerbliche Vermögensberatung: Nach einem Jahr facheinschlägiger Praxis.
Die Berufsbilder sind sowohl im Finanzdienstleistungssektor als auch in allen übrigen Branchen zu finden. Beispielhaft für die Finanzdienstleistungsbranche können folgende Unternehmen genannt werden:

UniCredit Bank Austria, BAWAG P.S.K., Raiffeisen Bank International, Raiffeisen Regionalbanken, ÖVAG, Erste Bank, Sparkassensektor, Oberbank, Schoellerbank, S-Bausparkassen, Wüstenrot, Uniqa, Wiener Städtische Versicherung, Donau Versicherung, Allianz, Unicredit Leasing, OeNB, FMA, etc.

In zahlreichen Unternehmen anderer Branchen haben unserer AbsolventInnen verantwortungsvolle Jobs im Finanzbereich übernommen.


Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik GmbH

Infocenter T: +43(0)2622/89 084-0 F: +43(0)2622/89 084-99

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